Was soll das hier?
Blogs boomen. So liegt es auf der Hand, dass auch die wissenschafltiche Beschäftigung mit diesem neuen Medientyp stattfindet. Blogs können von mehreren einzelwissenschaftlichen Perspektiven aus untersucht werden. Die Mediensoziologie soll hier der Referenzpunkt sein. Es ist sicherlich ein etwas gewagter Versuch sich mittels des Mediums darüber auseinanderzusetzen, worum die Auseinandersetzung sich selbst dreht. Es besteht eine Gefahr in der Verwechsung des Themas mit dem Medium, die durch die Tendenz von Blogs um sich selbst zu drehen noch unterstützt wird (SEO-Blogs demonstrieren dies anschaulich).
Diesen Gefahren soll sich hier ausgesetzt werden. Darin liegt der Reiz dieses Projektes. Gleichzeitig sind nicht nur die Inhalte sondern auch die Bedeutungen von Blogs sehr unterschiedlich. So hießt es in einem Buch über Blogs zum Stellenwert des Mediums, dass es “schlechter als Sex, jedoch besser als Privatfernsehen” sei. Dieses Urteil ist sicherlich aufgrund der Vielfältigkeit innerhalb ganz unterschiedlicher Blogs und der Funktionen die diese einnehmen, etwas vereinfacht.
Diese Seite versucht sich sehr textlastig einer Analyse des Phänomens Blog zu nähern. Dabei wird auf Bilder sowie Werbung vollständig verzichtet. Dadurch bleibt die Seite sehr schnell und übersichtlich. Es ist kein lebensbegleitender Blog, wo jeden Tag ein neuer Eintrag stehen soll (ala: heute ist dies oder das passiert; bei manchen Blogs sind sogar Einträge dieser Art vorhanden: heute ist gar nichts passiert). Vielmehr wird es um Erkenntnis gehen.